Sonntag, 5. November 2017

Monatsrückblick Oktober 2017

Zurück im Alltag


Wer meinen Blog liest, dem ist es sicher nicht entgangen. Im Moment kommen hier ein paar Rezensionen weniger. Grund ist, dass ich nach der Elternzeit nun wieder in den "Alltag" zurückgekehrt bin und die Zeit etwas knapper geworden ist. Außerdem habe ich das Häkeln und Stricken für mich entdeckt. Manchmal muss es eben auch einfach etwas anderes als Lesen sein.
Untätig war ich beim Lesen dennoch nicht: Drei Bücher habe ich gelesen und eine Rezension von einem Buch, dass ich im September gelesen habe, gab es im Oktober auch noch.


Was habe ich nun gelesen?


Drei Bücher habe ich also geschafft. Zwei davon hatte ich bereits im September angefangen und nun beendet:
P.C. Cast: Moon Chosen [Fantasy, Jugendbuch]
Stephanie Danler: Sweetbitter [Roman]

Außerdem gab es noch:
Mark Roderick: Zeit der Asche (Post Mortem #2) [Thriller]

Für "Sweetbitter" und "Zeit der Asche" wird es auch noch eine Rezension geben, aber leider habe ich das bisher noch nicht geschafft.

Top und Flop des Monats?


Bei zwar nur drei bzw. vier Büchern etwas schwierig, aber dennoch einfach. Ich zähle einfach die nachgelieferte Rezension dazu, denn dieses Buch ist wirklich toll gewesen und toppt einfach alles. Also kommen wir nun ganz schnell zum...

Top des Monats

"Underground Railroad" von Colson Whitehead hat mich wirklich begeistert, was auch ein Grund ist, dass ich dieses Buch noch für diesen Monat zähle, denn ich möchte es unbedingt vorstellen. Dieses Buch wurde - meiner Meinung zu recht - mit dem Pulitzer Preis 2017 ausgezeichnet. Das Buch bedient sich einem Thema (Sklaverei, Rassismus,...), das an Aktualität nichts verloren hat. Mich hat es zudem so ziemlich begeistert, wie es Whitehead geschafft hat, die Fiktion so gekonnt mit dem historischen Hintergrund zu verweben, dass Realität und Sinnbild sich in einem erschreckend realen Bild vereinigen und somit den Leser noch eine Zeit lang nachdenklich zurücklassen.
(Hier geht es zu meiner Rezension)


Darum geht es:
Cora wurde als Sklavin auf einer Baumwollplantage Georgias geboren. Dort wird sie wie viele versklavte Schwarze schlechter behandelt als Tiere, und ein Ende der Sklaverei ist nicht in Sicht. Von der Freiheit kann sie nur träumen, doch dann bietet sich eine Gelegenheit als sie von der Underground Railroad hört. Mit ihr gelingt ihr die Flucht von der Plantage in Georgia, doch Freiheit scheint ein fernes Land, denn auf ihrer Reise erlebt sie unvorstellbares und begegnet neuen Gefahren.


Flop des Monats

Ehrlich gesagt, das war nicht nur der Flop des Monats, das war sogar der Flop des Jahres. Und das wage ich zu behaupten, auch wenn noch zwei Monate vor uns liegen. Aber das, was ich hier gelesen habe, das kann wohl nichts toppen... oder vielleicht auch eher floppen? Dieses Buch ist eine Katastrophe. Ich kann nur davon abraten, denn ich habe mich hier wirklich nur durchgequält. Eine Rezension hierzu wird demnächst folgen.

Worum es laut Klappentext gehen soll, aber dennoch nicht so ganz tut:
Eigentlich wollte Tess nicht Kellnerin werden. Sie wollte ihrer provinziellen Herkunft entkommen, in die Großstadt eintauchen und endlich herausfinden, wofür sie geschaffen ist. Doch dann landet sie in einem edlen New Yorker Restaurant und es ist wie der Eintritt in ein neues Universum, in dem ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen, in dem der falsche Wein im falschen Moment zum Verhängnis werden kann. Oder die Ignoranz gegenüber der Einzigartigkeit einer Auster. 

Was lese ich momentan?

Immer noch lese ich:
Christophe Galfard: Das Universum in deiner Hand (Sachbuch)
Philipp Wehrli: Das Universum, das Ich und der liebe Gott (Sachbuch)

Außerdem habe ich noch "Kleine Stadt der großen Träume" von Fredrik Backman angefangen.

Euch allen einen spannenden November.

Liebe Grüße, eure Tarika

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