Samstag, 30. September 2017

Halbjahresfazit [TAG]

Besser spät als nie

Die liebe Daniela von Buchvogel hat mich bereits Ende August für ein Halbjahresfazit getaggt. Da mein Sohn seit 1. September Eingewöhnung in der Kita hat, bin ich noch nicht eher dazu gekommen. Mitmachen wollte ich aber gerne noch und darum kommt nun endlich mein Beitrag! Rückblicken werde ich auf Februar bis Juli, also genau sechs Monate. Den Januar erspare ich euch, denn da hatte ich eine ziemliche Leseflaute.



Wo hast Du Dich im letzten halben Jahr herumgetrieben und wo hat es Dir am besten gefallen?


Im letzten halben Jahr habe ich mich relativ viel im Weltraum herumgetrieben (z. B. Heliosphere 2265 # 29 – 33; Die Krone der Sterne; Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planten). Außerdem habe ich China besucht, lernte Barcelona kennen, verflog mich in die Vorhölle und ich war in New York als die Elektrizität geboren wurde. Aber ich war auch in Australien, Italien, in den USA (mit verschiedenen Romanen) und auch mehrmals in London. Und nicht zu vergessen, ich habe sogar einen CyberWorld-Vergnügungspark besucht.

Am besten hat es mir jedoch an Bord der „Nachtwärts“ gefallen, auch wenn die Reise sehr abenteuerlich war.

Wann warst Du unterwegs und wann hat es Dir am besten gefallen?


Manchmal war ich ohne Zeit in einer anderen fernen Welt wie in „Der Wächter des schlafenden Berges“. Oft habe ich mich aber in der Zukunft bewegt, wie in vielen Science Fiction Romanen, die ich gelesen habe. Einmal reiste ich sogar in das Jahr 1517, wo ich viel gelernt habe, denn wir haben dieses Jahr bekanntlich 500 Reformation.

Aber am besten gefiel es mir in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Hier konnte ich beeindruckende afroamerikanische Frauen kennenlernen, Mathematikerinnen, die Großes für die NASA und auch das Weltraumprogramm geleistet haben. Unter anderem Katherine Johnson, die Berechnung der Flugbahnen für das Mercury-Programm und den ersten bemannten Flug zum Mond im Rahmen der Apollo-11-Mission beitrug und dafür Ende 2015 mit der Presidential Medal of Freedom ausgezeichnet wurde.

Wen hast Du in der Zeit kennen gelernt und mit wem gab es ein Wiedersehen?


Kennen gelernt habe ich da einige. Es waren so zahlreiche Namen und wer mich kennt, der weiß, dass ich es nicht immer so damit habe, mich an Namen zu erinnern… Aber gut in Erinnerung geblieben ist mir Familie Bloom und deren tragisches Schicksal. Außerdem Peter und seinen Fuchs Pax, John Perry in „Krieg der Klone“. Aber ich muss gestehen, die meisten Namen bekomme ich ohne Nachzulesen nicht mehr zusammen. Außerdem habe ich die junge Marsianerin Rosemary Harper kennengelernt, die eine ziemlich eine ungewöhnliche Geschichte auf dem Raumschiff „Wayfarer“ erlebt.

Ein Wiedersehen gab es mit Louisa Clarke in „Ein ganz neues Leben“, den Mädels von „Hot Chocolate“, und natürlich mit den Figuren aus den Reihen „Heliosphere 2265“, „Die Chroniken der Seelenwächter“, „Ein MORDs-Team“ und „Frost & Payne“.

Was hat Dich in der Zeit zum Lachen gebracht und warum?


Zum Lachen haben mich wohl verschiedene Bücher an unterschiedlichen Stellen. Manchmal war es nur eine gewisse Situationskomik, manchmal eher ein Insider, aber ich fand immer wieder unterhaltsame Stellen in Büchern. Ein ausgesprochenes lustiges Buch war aber nicht dabei. Ich glaube, sowas wäre mir auch zu anstrengend.

Wen hast Du am meistens ins Herz geschlossen und wer hat Dich genervt?


Dass ich jemanden besondern ins Herz geschlossen habe, kann ich nun nicht sagen aber ganz besonders genervt hat mich Johanna in „Das Licht und die Geräusche“. Ach, dieses ganze Buch war so nichtssagend!

Was war besonders spannend?


Besonders spannend empfand ich einige Bücher, aber hier will ich gerne meinen ersten Zafón aufführen, den ich dieses Jahr gelesen habe: Das Labyrinth der Lichter (Der Friedhof der vergessenen Bücher #4)

Was hat Dich besonders berührt?


Besonders berührt hat mich die Geschichte von Benjamin, dessen kleiner Bruder plötzlich stirbt. Die Thematik hat eine Schwere für sich, viele Stellen waren auch einfach nur traurig. (Stephan Lohne: Ein fauler Gott)

Was hast Du in dem ersten halben Jahr gelernt bzw. was nimmst Du mit?


Gelernt habe ich so einiges, denn ich habe auch jede Menge Sachbücher und Ratgeber gelesen. So habe ich einiges über das Higgs-Teilchen und deren Entdeckung gelernt und hatte auch einen faszinierenden Einblick in "Das geheime Leben der Bäume".

Mehr als nur Mitgefühl nehme ich aus „Mit weitem Herzen“ mit, denn hier habe ich Barmherzigkeit, Güte, Weisheit und Großzügigkeit des Geistes gelernt.

Wie fällt Dein Fazit aus?


Ich hatte sechs Monate voller spannender Bücher, glücklicherweise recht wenige Flops. Die Mischung hat es hierbei zudem gemacht: Ich habe über Science-Fiction zu Fantasy über Romane und Krimis/Thrillern bis hin zu Sachbüchern/Ratgebern so ziemlich alles dabei. Mein Unterhaltungspaket war damit ganz gut weitreichend gedeckt und wunderbar abwechslungsreich.

Meine Top 3:


1. Kai Meyer: Die Krone der Sterne
2. Graham Moore: Die letzten Tage der Nacht
3. Becky Chambers: Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planten

Flop des Halbjahres:


Das Licht und die Geräusche


Da das Jahr schon fast vorüber ist, nominiere ich jeden, der noch Lust hat.

Kommentare:

  1. Hallo Tarika,
    vielen Dank, dass du mitgemacht hast. Du warst ja ziemlich viel im Weltraum unterwegs. Das mit den Namen, das geht mir auch so, kann ich mir auch sehr schlecht merken. Du hast eine gute Mischung gelesen :)
    Liebe Grüße
    Daniela

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    1. Hallo Daniela,

      ach, nur ein bisschen im Weltraum. Spannend aber so ein Rückblick, da man dann erst wirklich merkt, wo man wirklich öfters unterwegs war. In dem Fall eben öfters mal im Weltraum.

      LG, Tarika

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