Dienstag, 22. August 2017

Joshua Tree: Das Jupiter-Ereignis (Behemoth 2333 #1) [Rezension]

Abflug ins Jahr 2333

Das Jahr 2333: Die einzige Kolonie der Menschheit im fernen Archimedes System ist in Aufruhr. Der Kontakt zur Erde ist abgebrochen und seit Jahrzehnten erschüttern mysteriöse Entführungswellen die Gesellschaft. Als ein Wurmloch inmitten der Kolonie auftaucht, sieht sich die Unions Navy einer uralten Gefahr gegenüber. Während ein erbarmungsloser Krieg das gesamte System ins Chaos stürzt, wird Captain Jeremy Brandt mit der UNS Concordia durch das Wurmloch geschickt, um sich dem mysteriösen Feind zu stellen. (Klappentext)

„Das Jupiter-Ereignis“ ist der erste Band aus der Reihe „Behemoth 2333“ von Joshua Tree. Wir schreiben das Jahr 2333 und befinden uns fernab der Erde, im fernen Archimedes System. Das hier nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist, wird schon schnell klar. So sind wir als Leser schnell mitten im Geschehen drin und die Geschichte entwickelt sich schnell zu einer spannenden Story.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Geschichte lässt sich so flüssig lesen. Die Geschichte wird vor allem aus der Perspektive von dem Protagonisten Jeremy Brandt, dem Captain der UNS Concordia, und Pascal Takahashi, der in den mysteriösen Entführungswellen ermittelt. Dabei wechselt die Perspektive kapitelweise, zwischen jedem Kapitel gibt es zudem ein Zwischenspiel, welche einen guten Eindruck von den Gegenspielern bieten und neugierig auf das weitere Geschehen machen. Zu viel wird aber nicht preisgegeben, dennoch bekommt man den einen oder anderen Hinweis. Das erhöht die Spannung! Um sich besser zu orientieren, gibt es in jedem Kapitel eine Orts- sowie Zeitangabe. Weiterhin gibt es neben einer kurzen Zeitleiste auch eine lange, die die wichtigsten Ereignisse von den Jahren 2038 bis 2333 erläutert. Meiner Meinung nach hätte hier aber eine von beiden Zeitleisten durchaus gereicht. Ferner gibt es noch ein Personenregister sowie ein Glossar, was ich als sehr nützlich empfand.
Die Protagonisten, Jeremy und Pascal, fand ich sehr sympathisch. Jeremy besticht durch seine Loyalität seiner Crew gegenüber sowie seiner Ehrlichkeit, wenn es angebracht ist, aber auch sein Einfallsreichtum gefielen mir. Auch Pascal ist nicht weniger clever, und als Vermittler wohl für die anderen eher nervig, als Leser gefällt es umso mehr.
Zudem schafft Joshua Tree eine recht interessante Zukunft. Manches der Erfindungen wirken so, als könne es tatsächlich so sein, anderes war sehr fantastisch und es war am Anfang nicht so leicht, schnell hineinzufinden, da die Technik recht fantastisch ist für meinen Geschmack. Auch dem Versprechen aus dem Klappentext („Heliosphere 2265 trifft Shadowrun trifft Commonwealth Zyklus. Für alle Fans von politischen Intrigen, intergalaktischen Konflikten und krachenden Weltraumschlachten.“) wird der erste Band gerecht.

„Das Jupiter-Ereignis“ bildet einen guten Start für die Science-Fiction Reihe „Behemoth 2333“. Die rasante, temporeiche Geschichte sorgt für gute Unterhaltung und zeigt ferner, dass die Reihe Potential besitzt. Gerne lese ich mehr davon.

Bewertung:






Infos zum Buch:

Autor: Joshua Tree
Titel: Das Jupiter-Ereignis (Behemoth 2333 #1)
Verlag: www.weltenblume.de
Erscheinungsdatum: 27.07.2017
Science-Fiction, 172 Seiten

E-Book 2,99 €
ISBN: B074CCVXTX

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